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Patienten-Einstellungen

Globale Einstellungen

Der Administrator kann globale Einstellungen für das Modul Patient vornehmen, die für alle Benutzer gelten. Öffnen Sie dazu den Menüpunkt “Admin” ⇒ “Globale Einstellungen” und in dem erscheinenden Fenster den Punkt “Patient” in der linken Seitenleiste (Abbildung 1).

Gloable Einstellung des Patienten Moduls Abb. 1: Gloable Einstellung des Patienten Moduls

Versicherungen verwalten

Im Bereich Versicherungen verwalten können Sie Versicherungen hinzufügen, löschen und deren individuelle Werte ändern. Folgende Werte einer Versicherung können mithilfe eines speziellen Dialogfensters (Abbildung 2) eingestellt werden:

Dialog Versicherungen editieren Abb. 2: Gloable Einstellung des Patienten Moduls.

NameBeschreibung
Abkürzung Die Abkürzung (oder auch Akronym) wird in verschiedenen Menüs von GECAMed zum Selektieren der Krankenkasse benutzt. Sie erscheinen ebenfalls auf den Ausdrucken für die Patienten (Verschreibungen, Rechnungen, …)
HL7 Acronym Akronym das in HL7 Nachrichten benutzt wird, wo es von dem in GECAMed normalerweise benutzten Akronym abweichen kann. Wird nur in GECAMed Installationen mit HL7 Connector benötigt, z.B. in Krankenhäusern.
Name Kompletter Name der Krankenkasse.
Multiplikator Alle Tarife auf einer Rechnung mit dieser Krankenkasse werden pauschal mit diesem Faktor multipliziert. Der Multiplikator ist im allgemeinen immer grösser oder gleich 1.0 (man spricht deshalb auch von „majoration“), kann aber theoretisch auch kleiner als 1.0 sein. Negative Werte sind nicht erlaubt
Primärkasse Bestimmt ob diese Kasse als Hauptversicherung für Patienten und auf Rechnungen ausgewählt werden kann.
Drittzahlender So gekennzeichnete Krankenkassen können in den Abrechnungen als Drittzahlender benutzt werden, und man kann damit Listen mit Rechnungen für Drittzahlende aufstellen.
Privatversicherung Legt fest, ob diese Krankenkasse eine private Krankenkasse oder eine gesetzliche ist.
Mit CNS Affiliert Die mit der CNS affilierten Krankenkassen akzeptieren die von der CNS herausgegebenen Tarifkataloge als Grundlage ihrer Leistungserstattung.
Nicht mehr gebräuchlich Diese Versicherung ist nicht mehr gebräuchlich. Wenn angekreuzt kann sie nicht mehr für Patienten und in Rechnungen ausgewählt werden.

Konfiguration der Konsultationsbereiche

Seit GECAMed 2.0 besteht die Möglichkeit, in der Konsultationsansicht zusätzlich zu den vier Standard Textfeldern (S.O.A.P., siehe hier) drei weitere zu verwenden. Insgesamt stehen dann sieben Texterfassungsfelder zur Verfügung, die alle mit einem zusätzlichen Code-Feld versehen werden können. Desweiteren können auch die bereits existierenden vier S.O.A.P. Felder umbenannt und umkonfiguriert werden. Zusätzlich wurde noch ein spezielles Feld zur Erfassung von krankheitsbedingten Arbeitsausfällen („sickleave“) hinzugefügt. Die Abbildung 3 zeigt den Umfang der maximal verfügbaren Eingabefelder in der Konsultations-Ansicht.

Abb. 3: Erweiterte Konsultationsansicht

Da bei Aktivierung aller sieben Felder der Platz in der linken Spalte nicht aureichen würde, kann zusätzlich ein weiterer Bereich benutzt werden, der von dem eingebetteten Verschreibungsfenster abgezogen wird. Der dabei gewonnen Platz is ausreichend, um die drei neuen Textfelder aufzunehmen. Wenn der Bildschirm nicht breit genug ist um das Verschreibungsfenster vollständig anzuzeigen wird dieses mit einem horizontalen Schieber versehen. Alternatif dazu kann man das Verschreibungsfenster auch als Dialog über der Konsultationsansicht aufrufen.

Das Einblenden des kleineren Bereichs, der einer verkürzte Spalte rechts neben den S.O.A.P. Feldern entspricht, kann durch Verschieben einer gestrichelten Linie („——-“) erreicht werden, deren Position dann den Spaltenumbruch bestimmt (Siehe Abbildung 4). Ebenso kann die Reihenfolge der verschiedenen Text-Eingabefeldern durch Verschieben festgelegt werden. Neben den bereits angesprochenen sieben Text-Eingabefeldern und der „sickleave“ Eingabe kann auch die Eingabezone für Messungen beliebig plaziert werden. Lediglich die „Unfall“-Zone ist unveränderlich im oberen Bereich der ersten Spalte fixiert.

Abb. 4: Positionierung der Eingabefelder

Alle konfigurierbaren Konsultationsbereiche können individuel aktiviert bzw. deaktiviert werden. Man kann so z.B auch weniger als die ursprünglich vorhandenen vier Felder nutzen, um die verbleibenden dementsprechend gösser zu gestalten. Insgesamt hat ein GECAMed Administrator die vollständige Kontrolle über die Anordnung der konfigurierbaren Eigabefelder.

Zusätzlich kann jedes Eingabefeld mit der Schaltfläche „Konfigurieren“ individuell eingestellt werden, um z.B. die Bezeichnung und die Abkürzung des Feldes zu defininieren, ob es ein Textfeld und/oder ein Codefeld beinhaltet, mit welcher Farbe der Titel unterlegt werden soll usw. Je nach Art des Konsultationsbereiches sind verschiedene Optionen möglich, oder auch nicht. Alle Bereiche sind durch einen internen unveränderbaren Typenbezeichner eindeutig identifiziert.

Konfigurationsoptionen:

OptionFunktion
Interner Typenbezeichner Dient zur eindeutigen Identifizierung des Konsultationsbereiches. Nicht veränderbar.
NameLabel, das als Titel verwendet wird, sowohl in der Konsultationsansicht als auch bei Datenexporten und in schriftlichen Auszügen aus der Patientenhistorie (z.B. bei Textersetzungen in Platzhaltern vom Typ PATIENT_HISTORY).
AbkürzungKurzbezeichnung, max. 5 Zeichen. Wird beim tabellarischen Auflisten der Einträge in der Patientenhistorie benutzt.
CodebezeichnerWenn angekreuzt enthält der Bereich ein einzeiliges Eingabefeld neben dem Namen, das zum Erfassen von Codes (z.B. ICD-10, Snowmed, etc.) benutzt werden kann. Man sollte auch diesem Feld einen kurzen Namen geben, um seinen Verwendungszweck hervorzuheben.
TextfeldSofern angekreuzt enhält der Bereich ein grösseres Text-Eingabefeld, in dem der Arzt normalerweise Vermerke über den Gesundheitszustand des Patienten verfasst.
FarbeMan kann hier die Farbunterlegung des Titels, bestehend aus Abkürzung und Name, bestimmen.
PositionEine Zahl, die die Reihenfolge der Eingabefelder in der Konsultationsansicht bestimmt. Kann nicht direkt verändert werden, sondern nur indirekt durch Verwenden der Positionierungspfeile im übergeordneten Dialog (Abbildung 1).

Je nach Typ werden im Folgenden die einzelnen Konfigurationsdialoge vorgestellt.

Typ soap in den Varianten s, o, a, und p (Abbildung 5)

Abb. 5: Konfiguration der Standard S.O.A.P. Eingabebereiche

Typ cons mit Varianten 1, 2, und 3 (Abbildung 6)

Abb. 6: Konfiguration der 3 zusätzlichen Eingabebereiche

Die Eingabebereiche „soap“ und „cons“ sind praktisch identisch in Anwendung und Aussehen. Es wurde jedoch eine Typenunterscheidung getroffen, da die S.O.A.P. Bezeichnung aus der medizinischen Standardterminologie stammt und schon von Anfang an in GECAMed benutzt wurde. Einen kleinen funktionalen Unterschied gibt es dennoch: Wird der Name mit dem Typenbezeichner ausgefüllt (z.B. „soap.a“), so werden automatisch die alten Namen (z.B. „Diagnose“) und deren Übersetzungen angezeigt. Das ist übrigens auch die Grundeinstellung im Auslieferungszustand von GECAMed.

Typ measurement (Abbildung 7)

Abb. 7: Konfiguration des Eingabebereiches für Messungen

Hier können Sie zusätzlich zu den 6 festeingestellten (Systolische Blutdruck, Diastolische Blutdruck, Puls, Grösse, Gewicht, BMI - Boddy Mass Index) bis zu drei weitere selbst definierte Messwerte in der Konsultationsansicht hinzufügen. Aktivieren Sie dazu die gewünschte Anzahl an Messwerten und legen Sie den Namen, die Einheit und die Art (nummerisch oder Text) des Messwertes fest. Zum Beispiel: Messwertname 'Temp', Einheit '°C', Art 'numerisch'.

Typ sick_leave (Abbildung 8)

Abb. 8: Konfiguration des sickleave Eingabebereiches

Konfiguration der Historienfilter

GECAMed erlaubt das Konfigurieren (Hinzufügen, Verändern und Löschen) der Filter-Reiter in der Detailansicht der Patientenhistorie. Sie finden die Einstellungen für die Reiter der Patientenhistorie unter „Menu“ ⇒ „Globale Einstellungen“ ⇒ „Patient“

Mittels der Schaltflächen auf der rechten Seite können folgende Einstellungen vorgenommen werden:

ActionDescription
AktivierenAktiviert das Tab in der Patientenhistorie.
DeaktivierenDeaktiviert das Tab in der Patientenhistorie.
KonfigurierenÖffnet einen Dialog zum Konfigurieren des Tabs der Patientenhistorie.
Hinzufügen (+)Fügt ein neues Tab zur Patientenhistorie hinzu.
Löschen (-)Löscht das ausgewählte Tab aus der Patientenhistorie.
Verschieben (UP/DOWN)Verschiebt das Tab in der Reihenfolge der Tabs in der Patientenhistorie.

Zum Konfigurieren eines Filters öffnet sich ein eigener Dialog in dem die Filtertypen und ein Suchtext vorgegeben werden können. Es können mehrere Kriterein kombiniert werden, nach den gleichen Prinzipien wie bei direkten Anwendung von Filtern im Detail der Patienten-Historie.

Nach Übenahme der Konfiguration kann der neu erstellte Filter sofort in der Historie verwendet werden:

Dokument-Typen

Die wählbaren Filter entsprechen den in GECAMed verfügbaren Dokument-Typen wie z.B: Konsultation, Verschreibung, Briefe, Dateien etc…
Siehe vollständige Liste:

KürzelDatentyp
R (Reason)Grund der Konsultation
F (Findings)Examen
D Diagnose
T (Treatment)Behandlung
M (Medication)Verschreibung
MV Messwert
DIC DICOM Bilder
F (File)Dateien
L (Letter)Briefe
LAB Labor Resultate
Fm Formulare
ZC1 Konfigurierbarer Bereich 1
ZC2 Konfigurierbarer Bereich 2
ZC3 Konfigurierbarer Bereich 3
SL (Sick leave)Krankheitszertifikat
CDA Clinical Document Architecture (eSanté)
AC (Accident)Unfall

Die mit einem Stern (*) gekennzeichneten Abkürzungen können von einem Administrator konfiguriert werden konfiguriert werden.

Other

Show patient ID in Header: When checked (default) the internal GECAMed ID of the patient is displayed in the patient module header.

de/userguide/settings/patientsettings.txt · Zuletzt geändert: 2017/03/06 08:58 von gbosch

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